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Handel verliert Milliarden durch Ladendiebstähle
Vom 10. bis 12. Februar 2009 findet wieder die EuroCIS, Europas führende Fachmesse für IT und Sicherheit im Handel, in Düsseldorf statt. Angesichts der nach wie vor immensen Verluste, die dem Handel durch Inventurdifferenzen entstehen, werden die Aussteller wieder ein umfassendes Angebot an neuesten Lösungen und Technologien zur Warensicherung präsentieren.
Ein Schaden von jährlich rund 62 Milliarden Euro entsteht dem Handel gemäß Ergebnissen des aktuellen „Global Retail Theft Barometer“ des britischen Centre for Retail Research weltweit durch Diebstahl oder andere Inventurverluste wie Schwund und Bruch. Dies entspricht 1,36 Prozent des erzielten Gesamtumsatzes. Allein im gesamten Einzelhandel in Deutschland summieren sich die Inventurdifferenzen auf jährlich 4 Milliarden Euro, stellt das EHI Retail Institute in Köln in seiner aktuellen Erhebung fest. Unehrliche Kunden verursachen hiervon knapp 1,9 Milliarden Euro, den eigenen Mitarbeitern wird ca. 1 Milliarde angelastet. Nach wie vor stiehlt – statistisch gesehen – jeder deutsche Haushalt jährlich Waren im Wert von über 50 Euro im Einzelhandel. Bildlich bedeutet dies, dass rund jeder 200. Einkaufswagen unbezahlt die Kasse passiert. Dem deutschen Staat entgehen so jedes Jahr rund 400 Millionen Euro Mehrwertsteuer.
Schutz der Ware teuer erkauft
Um die sogenannten Inventurverluste zu reduzieren, investiert der Handel in Deutschland jährlich durchschnittlich fast 0,3 Prozent vom Umsatz, das sind rund 1 Milliarde Euro. Die Gesamtaufwendungen für Inventurdifferenzen und deren Vermeidung betragen also jährlich rund 5 Milliarden Euro, die der Handel wie alle Kosten in seine Verkaufspreise einkalkulieren muss.
Global betrachtet stellt sich die Situation ähnlich gravierend dar: Das Global Retail Theft Barometer weist Aufwendungen von 16 Mrd. Euro aus, die der Handel weltweit zur Vermeidung von Inventurverlusten ausgibt. Dies entspricht 0,35 Prozent des Gesamtumsatzes.
Der Handel schätzt die Kriminalität allgemein weiter als mittel bis hoch ein – mit steigender Tendenz, denn im nächsten Jahr erwarten die Unternehmen in fast allen Bereichen eine Zunahme der Kriminalität. Der „organisierte“ Ladendiebstahl wird von Filialunternehmen als größtes Problem betrachtet. Insgesamt stellt der „gewöhnliche“ Kundendiebstahl, jedoch nach wie vor das Hauptproblem dar. Die weitere Forcierung von Präventivmaßnahmen wird daher erforderlich sein.
EuroCIS zeigt neueste Lösungsansätze
Die EuroCIS bietet dem Handel eine ideale Plattform, um sich dabei über die neuesten Lösungen und Technologien zu informieren. Von elektronischen und RFID-gesteuerten Artikelsicherungssystemen über Zugangskontrolle und intelligente Software zur Verlustprävention bis hin zu digitalen Videoüberwachungssystemen kann sich der Besucher einen umfassenden Überblick über heutige und zukünftige Einsatzmöglichkeiten von Sicherheitstechnik verschaffen.
Für die Aussteller hat sich die EuroCIS bereits seit vielen Jahren als wichtigste Messe für den Einzelhandel etabliert: „Die exzellente Resonanz aus dem letzten Jahr wird auch die Basis für die EuroCIS 2009 in Düsseldorf bieten, um auf europäischer Ebene den Stellenwert der EuroCIS zu festigen“, so Ulrich Schäfer, Vice President bei Checkpoint Systems. „ Checkpoint wird auf der EuroCIS 2009 Lösungen vorstellen, die sich auf ein effizientes Datenmanagement in Verbindung mit der weiteren Reduzierung von Inventurdifferenzen und einer Optimierung der Warenverfügbarkeiten, konzentrieren“, so Schäfer weiter.
Auch für ADT Sensormatic steht die Bedeutung der EuroCIS außer Frage: „Die EuroCIS ist für ADT Sensormatic eine der führenden Messen für die Sicherheit im Einzelhandel. Da unser Unternehmen einen starken Fokus auf diesen Bereich legt, stellt diese Messe eine ideale Plattform für uns dar“, konstatiert Ralph Siegfried, Director Strategic Accounts Retail. ADT setzt bei seinem Messeauftritt auf ganzheitliche Lösungen: „Wir werden uns weiter auf durchgängige integrierte Lösungen konzentrieren, die für unsere Kunden Mehrwert schaffen und sie in die Lage versetzen effizienter zu arbeiten und am Markt erfolgreich agieren zu können“, ergänzt Siegfried.
Die EuroCIS 2009 ist für Fachbesucher von Dienstag, 10.02.2009, bis Donnerstag, 12.02.2009, täglich von 10.00 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 20 Euro (15 Euro im Online-Vorverkauf + Versand), das Zwei-Tages-Ticket 35 Euro (27 Euro im OVV + Versand). Studenten und Auszubildende zahlen 10 Euro. Alle Eintrittskarten beinhalten die kostenlose Hin- und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln des Personennahverkehrs (VRR).
Weitere Informationen rund um die EuroCIS erhalten Sie im Internet unter www.eurocis.com.
Ihr Presse-Kontakt:
Dr. Cornelia Jokisch, Melanie Dietrich
Tel.: +49 (0)211/4560-998/-999,
Fax: +49 (0)211/4560-8548
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Oktober 2008
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Messe Düsseldorf