3 Fragen an … Hagen Höhl, Glory Global Solutions

01.02.2016

Ein Thema, das den Handel rund um den Umgang mit Bargeld immer wieder bewegt, sind Kassen- und Inventurdiskrepanzen, die zusammen mehrere Milliarden Euro Schaden im Jahr verursachen. Hagen Höhl, Head of Retail Europe bei Glory Global Solutions, erläutert die Vorteile von automatisierten Bezahllösungen im Einzelhandel.

Foto: Hagen Höhl ; copyright: Glory Global Solutions

Hagen Höhl ; © Glory Global Solutions

Herr Höhl, welche Vorteile bringt die Automatisierung des Bargeldmanagements für den Handel?

„Unsere Erfahrung zeigt, dass die Automatisierung des Bargeldmanagements für den Einzelhandel in jedem Fall lohnenswert ist. Wird ein automatisiertes, geschlossenes Cash Management-System eingesetzt, so hat das Personal keinen Zugriff mehr auf das Bargeld in der Niederlassung oder Filiale.

Was ist denn besser daran, wenn die Mitarbeiter keinen direkten Zugriff auf das Bargeld haben?

„Die Fehlerquote beim Abzählen des Wechselgeldes wird reduziert und Kassendiskrepanzen sowie Abrechnungsdifferenzen können vermieden werden. Die Mitarbeiter werden von der Kassenverantwortung entlastet und gewinnen somit Zeit, die sinnvoll in den Kundenservice investiert werden kann. Auch Betrugsversuche können abgewendet werden, da das automatisierte System falsche Banknoten automatisch erkennt und aussortiert.“

Für welchen Bereich des Handels ergibt sich hier ein Optimierungspotential?

„Das Thema Kassen- und Inventurdifferenzen betrifft alle Bereiche des Handels. Durch die Automatisierung des Bargeldmanagements kann im gesamten Handel die komplette Bargeldlogistik von der Bezahlung im Front Office über die Aufbewahrung und Verarbeitung im Back Office bis hin zum Transport überwacht und optimiert werden.“

Interview: Daniel Stöter, EuroCIS.com