3 Fragen an … Alexandre Plavinski, Kiosk Solutions

20.04.2015

Die Einsatzmöglichkeiten von Kiosksystemen im Handel sind vielfältig: In verschiedenen Konfigurationen funktionieren die Terminals zum Beispiel als Selbstbedienungskioske für große Kaufhäuser sowie reine Payment- und Informationskioske im Store. Alexandre Plavinski, Geschäftsführer von Kiosk Solutions, weiß, welche Eigenschaften der Terminals für den Handel aktuell besonders wichtig sind.

Foto: Alexandre Plavinski; copyright: Kiosk Solutions GmbH & Co. KG

Alexandre Plavinski; © Kiosk Solutions GmbH & Co. KG

Herr Plavinski, welche Trends sehen Sie aktuell im Bereich der Kiosksysteme?

Der Markt für Kiosksysteme ist in der letzten Zeit sehr stark gewachsen – das ist ein Trend, der meiner Meinung nach auch noch anhalten wird. Einige Händler erkennen jetzt erst den Mehrwert, den ihnen der Einsatz solcher Systeme in ihren Filialen bietet – gerade auch, was die Verbindung der Kanäle oder neue Informationsangebote für die Kunden betrifft.

Gleichzeitig hat die Handelsbranche allgemein immer genauere Vorstellungen davon, was sie mit einer solchen Lösung erreichen will. Bei uns werden immer öfter Terminals für ganz konkrete Anwendungen nachgefragt. Für viele Händler ist außerdem wichtig, dass Hardware, Software und Service aus einer Hand kommen und sie sich bei Problemen nicht mit verschiedenen Anbietern auseinandersetzen müssen.

Wie ist der Stand bei der technischen Entwicklung von Kiosksystemen? Welche neuen Funktionen müssen heute in Kioskterminals integriert werden, die bisher noch nicht so stark nachgefragt wurden?

Es ist zwar keine komplett neue Entwicklung, aber Self-Service an In-Store-Terminals gewinnt immer noch an Bedeutung. Gerade bei großen Händlern gehören Self-Service-Kioske inzwischen zum Standard bei der Kundenkommunikation am Point of Sale. Der Grund ist klar: Kunden wünschen sich heute vor allen Dingen zusätzliche Informationen zu den Produkten.

Gleichzeitig spielt auch die Zeitersparnis eine immer größere Rolle. Dementsprechend sind dies eigentlich die größten Anforderungen, die heute an Kiosksysteme gestellt werden. Sie müssen es dem Kunden ermöglichen, den gesamten Kaufvorgang nach seinen Bedürfnissen zu strukturieren und dabei komfortabel und benutzerfreundlich sein. Daher sehen wir für den Bereich Self-Service auch weiterhin großes Wachstumspotenzial.

Den neuen Anforderungen versuchen wir natürlich auch mit unseren aktuellen Produkten Rechnung zu tragen. Auf der EuroCIS haben wir zum Beispiel unsere neue Serie an Standard-Kiosken gezeigt. Die Terminals der Baureihe KI eignen sich besonders gut für interaktive Anwendungen wie Navigation oder für die Abfrage zusätzlicher Produkt- und Verfügbarkeitsinformationen. Unsere Baureihe KX verfügt dagegen über die Möglichkeit, Bezahl-, Scanner- und Druckerkomponenten zu integrieren. Mit diesen Produktreihen können wir also unsere Terminals ganz individuell an die Anforderungen verschiedener Händler und Branchen anpassen.

Wie ist Ihr Fazit der EuroCIS 2015 und wie wichtig ist die Messe generell für Sie?

Unsere erste EuroCIS ist sehr gut gelaufen. Die Besucher haben großes Interesse an unseren Lösungen gezeigt. Wir besuchen zwar jedes Jahr auch einige weitere Fachmessen für integrierte Systeme und visuelle Kommunikation, man muss aber ganz klar sagen: Auf der EuroCIS treffen wir genau unsere Zielgruppe und haben wenig Streuverluste. Das schlägt sich natürlich in der Qualität der Kontakte nieder, die wir auf der Messe knüpfen konnten. Unser Eindruck ist also sehr positiv. Wir haben uns daher bereits für 2016 wieder angemeldet.

Interview: Daniel Stöter, EuroCIS.com