Supply Chain Management

Quelle: Zetes IND / ProOrga

Beschaffungsabläufe spielen eine zunehmend wichtige Rolle bei Produktion und Handel. Vernetzung und Integration in der Supply Chain müssen gewährleistet sein. EuroCIS.com liefert hierzu die Hintergründe und hat Experten befragt, wie effizient und leistungsfähig diese Systeme funktionieren.
Logistik-Trends im Handel
Logistik ist mehr als der Transport von A nach B. Logistiker denken längst in Lieferketten – englisch Supply Chains – vom Hersteller über mehrere Zwischenlager, Häfen und Autobahnen bis hin zu dem Ort, wo die Güter gebraucht werden. Supply Chain Manangement (SCM) im Handel bedeutet: Regallücken vermeiden, aber auch nicht zu viel bestellen, denn die Produktzyklen werden immer kürzer. Gleichzeitig ist die Logistik ein Kostenfaktor und Klimaschutz gewinnt immer mehr an Bedeutung.
Logistik-Immobilien
Der Handel setzt mit Recht auf Zentrallager, denn dadurch entstehen deutliche Einsparungen und Synergien, insbesondere bei den Personalkosten. Allerdings werden immer mehr Objekte gemietet und nicht mehr selbst gebaut. Darauf weist Umut Ertan, Geschäftsführer von Realogis im Interview hin. Seit 2005 berät seine Unternehmensgruppe Firmen bei der Suche nach Industrie- und Logistik-Immobilien, bei Fulfillment und Investitionen. Viele bestehende Gebäude müssen seiner Ansicht nach dringend modernisiert werden.
Lieferanten-Strategien mit Handel
Die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Technologien der Logistik-Dienstleistungswirtschaft (ATL) hat sich im November 2009 in Supply Chain Services (SCS) umbenannt. Sie reagiert damit auf den Trend, dass Logistiker neben dem Transport immer mehr Dienste für ihre Kunden übernehmen, etwa Montage, Etikettieren oder Koordinieren. Fraunhofer SCS ist eine 45-köpfige, unabhängige Forschergruppe. Deren Marktanalysen koordiniert Geschäftsfeldleiter Dr. Christian Kille. Er beantwortet unsere Fragen zum Supply Chain Management im Handel.