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Firmennews & Produktneuheiten
TOSHIBA TEC unterstützt die EDEKA Hessenring bei der Reduzierung von Inventurdifferenzen durch gezielte Bondatenanalyse
22.02.2007
TOSHIBA TEC EUROPE ist einer der führenden Hersteller von Informa¬tionssystemen für den Handel und die Industrie und bietet seinen Kunden ein vollständiges Dienstleistungspaket von der Beratung und der System¬entwicklung bis hin zur Systeminstallation, dem Betrieb und die Verwaltung von Kassensystemen, Registrierkassen, Waagen, Barcode-Druckern, Peripheriegeräten und Software-Informationssystemen an.
Im deutschen Einzelhandel entstehen jährlich Inventurdifferenzen in Höhe von 4,5 Milliarden Euro - wobei allein 44% durch organisatorische Schwachstellen und Mitarbeiterdelikte verursacht werden. Auch die EDEKA Hessenring Gruppe sah sich mit diesem Problem konfrontiert und beauftragte TOSHIBA TEC mit der Einführung eines effizienten Revisions-Tools, um die Kosten aufgrund von Fehlbuchungen und Inventurdifferenzen nachhaltig zu reduzieren.
Die EDEKA-Gruppe ist Deutschlands Nummer eins im Lebensmittel¬einzelhandel und ist mit einer Zentrale in Hamburg und sieben Regionalgesellschaften in Deutschland vertreten. Eine dieser Gesellschaften ist die EDEKA-Hessenring Gruppe, die sich auf Nord- und Mittelhessen, das westliche Thüringen und das südliche Niedersachsen konzentriert.
Schwächen im Reporting vereinfachen Betrug
Grundsätzlich unterstellt die EDEKA-Gruppe keinem Mitarbeiter Manipulationsabsichten. Doch leider sprechen die Inventurdifferenzen eine andere Sprache. Dabei kommen bei der EDEKA Hessenring auf rund 4.300 Mitarbeiter vier Mitarbeiter der Revi¬sion. Der Revisionserfolg hing daher wesentlich von der Erfahrung der Mitarbeiter und einem enormen Arbeitsaufwand ab. Bei einem Datenaufkommen von über 36 Millionen Buchungszeilen pro Monat für insgesamt 73 Märkte und Filialen eine schiere Sysiphusarbeit.
"Vor diesem Hintergrund waren wir auf der Suche nach einem Analyseinstrument, mit dem sämtliche Trans¬aktionsdaten nach verschiedenen Kriterien systematisch und schnell aus¬gewertet werden können, erklärt Uwe Schmidt, Leiter der Revisionsabteilung bei der Edeka Hessenring. "Unregelmäßigkeiten sollten somit künftig schneller aufgedeckt und entsprechende Maßnahmen zeitnah eingeleitet werden können." Darüber hinaus sollte die gesuchte Lösung kassensystem-unabhängig arbeiten, da die EDEKA-Gruppe im Kassenbereich über gewachsene, heterogene Hardwarelandschaften verfügt. Zusätzlich sollte sich das Tool bei hoher Leistungsfähigkeit mit möglichst geringen Systemanforderungen begnügen.
"storeMate loss prevention" kombiniert Wirtschaftlichkeit mit inno¬vativer Höchstleistung
Zur Umsetzung dieser Anforderungen wurden verschiedene Business Intelligence Lösungen namhafter Anbieter von TOSHIBA TEC evaluiert. Aufgrund der Schnelligkeit und hohen Flexibilität bezüglich des Analyseblickwinkels fiel die Wahl schnell auf QlikView, die Analyse-Lösung des schwedischen Business Intelligence-Softwareunter¬nehmens QlikTech.
Innerhalb von nur 4 Wochen konnte TOSHIBA TEC somit das leistungsfähige Controlling- und Analyseinstrument "storeMate loss prevention" erstellen. Die Implementierung innerhalb der EDEKA-Gruppe verlief ebenfalls schnell und unkompliziert und die Auswertung der Transaktionen ist dank intuitiver
Benutzeroberfläche ohne spezielle Datenbankkenntnisse oder Schulungen einfach per Mausklick möglich.
Die Lösung kann selbst größte Datenmengen von 15 bis 20 Terabyte blitz¬schnell analysieren und weitere Dimensionen und Kennzahlen zur Änderung des Analyseblickwinkels jederzeit spontan hinzufügen. Gängige Prüfkriterien wie "Stornos", "Leergut", "Retouren" oder auch "Personalkauf" sind in "storeMate loss prevention" bereits vordefiniert und können jederzeit um weitere Kriterien ergänzt werden. Da alle Daten ständig im Arbeitsspeicher geladen sind, ist eine effiziente Analyse sämtlicher Daten von der Filialebene bis hinunter auf den einzelnen Kassenbon in ein- und derselben Anwendung sofort möglich. So ist nun auf einen Blick erkennbar, ob einzelne Märkte oder Kassenplätze bei Storno¬aufkommen oder Leergutauszahlungen von der Norm abweichen.
"Früher war es nicht selten, dass sich Schadenssummen durch systematische Manipulationen einzelner Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum so kumulierten, dass sie bei Entdeckung häufig nicht mehr vollständig einge¬trieben werden konnten", blickt Uwe Schmidt zurück. Durch den Einsatz von "storeMate loss prevention" werden Manipula¬tionen bei EDEKA jetzt deutlich früher erkannt.
Schon während der zweitägigen Einweisung wurden bei einer Analyse von realen Kassendaten Unregelmäßigkeiten festgestellt. Der Verdacht auf Betrug erhärtete sich und neben dem Hinweis auf einen Schaden in beträchtlicher Höhe lieferte das System gleichzeitig die Beweissicherung für weitere juristische Schritte.
Der integrierte Reportgenerator, mit dem per "drag and drop" sämtliche Tabellen und Diagramme zu einem individuellen Bericht zusammengestellt werden können, rundet die Funktionalität des Systems ab und erlaubt eine einfache und problemlose Beweissicherung.
Anwenderfreundlichkeit und Flexibilität übertrifft Erwartungen
"Aufgrund der positiven Resonanz und der flexiblen Analysemöglichkeiten setzen wir QlikView mittlerweile auch für Auswertungen in anderen Bereichen ein", erklärt Uwe Schmidt. So kontrolliert EDEKA bspw. auch die Auszeichnungsqualität und den Verkauf von Aktionsware mit der auf QlikView basierenden Lösung von TOSHIBA TEC. Selbst die Ausbildung der Mitarbeiter kann nun besser koordiniert werden. Für die Zukunft sieht EDEKA daher noch weiteres Potenzial zur Verbesserung der Organisationsstruktur mit Hilfe des Analysetools.
"Im Gegensatz zu herkömmlichen Analyse-Instrumenten, die Auffälligkeiten lediglich nach Häufigkeit z.B. von Stornos oder Leergutretouren feststellen, leistet "storeMate loss prevention" deutlich mehr", erklärt Joachim Jäger von TOSHIBA TEC abschließend. "Da dem Einfallsreichtum und der Kreativität der Schadens-Verursacher keine Grenzen gesetzt sind, ist es besonders wichtig, die individuellen Muster bei der jeweiligen Vorgehensweise zu erkennen. Mit der zugrunde liegenden QlikView-Technologie ist dies nun möglich."